{"id":300,"date":"2014-09-27T13:54:09","date_gmt":"2014-09-27T13:54:09","guid":{"rendered":"http:\/\/designdemello.wordpress.com\/?page_id=300"},"modified":"2021-05-18T17:39:46","modified_gmt":"2021-05-18T16:39:46","slug":"kritik-jurgen-weichardt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie.giselabartels.de\/?page_id=300","title":{"rendered":"Kritik von J\u00fcrgen Weichardt"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"300\" class=\"elementor elementor-300\" data-elementor-settings=\"[]\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2cf9ee7b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2cf9ee7b\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-14ef16e7\" data-id=\"14ef16e7\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-234bec63 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"234bec63\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p><a href=\"https:\/\/galerie.giselabartels.de\/?attachment_id=613\">Zum Vortrag von J\u00fcrgn Weichhardt<\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-ce479df elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"ce479df\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d2bc592\" data-id=\"d2bc592\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7b4f60c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7b4f60c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p>Gisela Bartels<\/p><p>Kreativit\u00e4t, m.D.u.H., ist eines der Zauberw\u00f6rter der gegenw\u00e4rtigen und auch der kommenden Epoche. Kreativit\u00e4t ist gefragt, weil sich manche Probleme nicht mehr auf konventionellem Wege l\u00f6sen lassen. Kreativit\u00e4t ist die Wurzel eines eigenen subjektiven Wohlbefindens, wenn ihr Geltung verschafft werden kann, nicht zuletzt gegen\u00fcber der Gem\u00fctlichkeit, deren Polster sich l\u00e4hmend \u00fcber jeden Ansatz von Kre-ativit\u00e4t legt.<\/p><p>Wir gehen heute davon aus, das in jedem Menschen eine Kraft vorhanden ist, die Kreativit\u00e4t entfalten kann. Mir scheint nicht richtig, Kreativit\u00e4t als ein unerschlos-senes Ganzes im Menschen schlummern zu sehen. Die Erfahrung lehrt etwas anderes: Sie zeigt, dass Kreativit\u00e4t ein Prozess ist, der sich weiter und weiter entwickelt, sobald der Prozess durch einen Funken in Gang gesetzt worden ist. Es bedarf also des An-stosses, um mit Hilfe des menschlichen Talents Kreativit\u00e4t entstehen zu lassen.<br \/>Kreativit\u00e4t tritt auch dann ans Tageslicht, wenn andere Kr\u00e4fte welch finsterer M\u00e4chte \u00fcberhaupt sie zur\u00fcckhalten wollen. Kreativit\u00e4t ist dann, wenn sie Raum und Zeit zur Entfaltung hat, die Voraussetzung f\u00fcr den eigenen k\u00fcnstlerischen Weg. Aber um sich ihrer bewu\u00dft zu werden und ihre Kraft zu nutzen, bedarf es einer ungeheuren Diszip-lin, eine Kraftanstrengung, an der die meisten menschen scheitern. Kunst kann man nur als Ganzes machen oder gar nicht, Kunst ist kein Feierabend- Tun, sondern eine T\u00e4tigkeit, die die Ganzheit von K\u00f6rper und Geist umfa\u00dft und nur zum Ziel, d.h. zum eigenen Weg f\u00fchrt, wenn sich die K\u00fcnstlerin oder der K\u00fcnstler dieser Disziplin un-terwirft. K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler wissen das, denen sage ich nichts Neues, andere Menschen aber wissen das nicht; denen mu\u00df es immer wieder vor Augen gef\u00fchrt werden.<\/p><p>Diesen eigenen Weg finden, ihn aber nicht als etwas Exotisches betrachten, sondern als eine Aussageweise, die andere Menschen verstehen k\u00f6nnen, ist ein schwieriges Unterfangen f\u00fcr eine K\u00fcnstlerin oder einen K\u00fcnstler. Der eigene Weg ist nur dann \u00fcberzeugend, wenn die Empfindung stimmt, wenn Gef\u00fchl die Darstel-lungsweisen dominiert &#8211; ein Gef\u00fchl, das aus dem Herzen kommt und sich nicht von modischer Haltung beeinflussen l\u00e4\u00dft.<\/p><p>Ich meine, dass zun\u00e4chst einmal Gisela Bartels einen eigenen Weg gefunden hat, der sich zwischen dem autarken Ich einer K\u00fcnstler- Pers\u00f6nlichkeit und einem Publi-kum spannt; denn ihre Bilder sprechen den Betrachter direkt an, ohne dass die K\u00fcnst-lerin Zugest\u00e4ndnisse an dessen Geschmack gemacht h\u00e4tte.<\/p><p>Die hier ausgestellten Arbeiten sind seit 1992 geschaffen worden; nur einige wenige Bilder sind \u00e4lter und fallen wegen ihrer anderen Inhaltlichkeit deutlich heraus.<\/p><p>Die Farbzeichnungen und Bilder entstehen wohl nach einer Grundidee, aber nicht nach einem sorgf\u00e4ltig vorbereiteten Schema. Die spontane Bewegung des Zeichnen verwandelt sich in einen unaufh\u00f6rlichen Flu\u00df, der erst abgebrochen wird, wenn sich entweder Ersch\u00f6pfung einstellt oder das Gef\u00fchl an Macht gewinnt, da\u00df das Bild fertig sei. Aber in der spontanen Bewegung steckt trotz der Offenheit des An-fangs schon das Ziel, K\u00f6pfe zu zeichnen, Tiere oder Blumen. Auch die Linien, die zwischen den K\u00f6pfen Raum trennen und Fl\u00e4chen aufteilen, sind als Linien begonnen worden und nicht abgebrochene Versuche, neue K\u00f6pfe zu finden.<\/p><p>Die K\u00fcnstlerin beginnt also spontan, sie horcht auf ihr Inneres, sucht der Stim-mung empfindsam n\u00e4herzukommen, die sie in diesem Augenblick beherrscht, um sie in Bildmaterialien erkennbar zu machen. Die gro\u00dfe wei\u00dfe Fl\u00e4che vor ihr fordert zum Besetzen auf, zu Linien, die sich auf ihr ausbreiten, Richtungen andeuten, Richtungen wechseln, bis die Bewegung der zeichnenden Hand abbricht und irgendwo &#8211; aber jetzt doch kompositionell abh\u00e4ngig von der ersten Linie neu ansetzt. Die Bilder entstehen mehr als andere in einem Arbeitsprozess, der in seinem Ablauf zwar nicht nachvoll-zogen werden kann, der aber als Ganzheit sichtbar bleibt.<br \/>Die Bilder entwickeln sich aus den einfachen Bildmitteln, die Gisela Bartels bevorzugt, also aus Linien, einfachen Strichen, ihren Bewegungen, Kurven und schlie\u00dflich ihren festen Positionierungen zu Gesichtern, enface oder im Profil &#8211; Gisela Bartels nutzt alle M\u00f6glichkeiten, Gesichter zu zeichnen.<\/p><p>Der Kanon der Linienf\u00fchrungen wird erweitert um alle Variationen der Ver-dichtung, der Parallelen, Schraffuren, Kreisen, Spiralen, Labyrinthe in der F\u00fchrung von Linien, wobei diesen H\u00e4ufungen inhaltliche Bedeutung gegeben werden kann &#8211; zum Beispiel Frisuren, Bl\u00fcten, Bl\u00e4tter usf., aber auch abstrakte Zusammenh\u00e4nge zwi-schen und hinter den K\u00f6pfen k\u00f6nnen aus diesen Lineamenten entstehen, sogar Orna-mentformen, die in den neunziger Jahren &#8211; im Zeitalter der Postmoderne &#8211; ihren Schrecken verloren haben.<br \/>Das Gef\u00fcge aus K\u00f6pfen und Gesichtern wird mit Farben unterlegt, wobei Gise-la Bartels zweifellos Lieblingsfarben bevorzugt wie das fr\u00fchlingshafte Gr\u00fcn, das mit etwas Gelb verbunden wird, das weiche Blau, w\u00e4hrend Rott\u00f6ne viel seltener anzutref-fen sind, eher in der Nachbarschaft zu Gr\u00fcn der Orange- Ton, womit die Bl\u00e4tter auch leichte Kontrastierungen enthalten. Diese sind zwangsl\u00e4ufig, denn auch die Gesichter haben unterschiedlichen Ausdrucksweisen.<\/p><p>Um den Arbeiten gerecht zu werden, ist es notwendig, einige \u00e4sthetische Begriffe auf sie anzuwenden, denn das bildnerische Denken Gisela Bartels&#8216; wird von einigen \u00e4s-thetischen Basisbegriffen bestimmt wie z.B. vom Begriff des Raumes: Zun\u00e4chst f\u00e4llt auf, da\u00df die K\u00fcnstlerin auf die Darstellung eines wie auch immer gearteten Raumes verzichtet. Das war nicht immer so: Noch in den \u00e4ltesten hier ausgestellten Land-schaftsbildern ist Raum durch die Baumreihen gegeben. Landschaft verbindet sich in unseren Augen immer mit Raum. Dann aber gibt die K\u00fcnstlerin den perspektivisch &#8211; klassischen Raum auf. Das erlaubt ihr, auch in den Bildern lange Zeit auf ein Unten und Oben zu verzichten. Ich wei\u00df nicht, ob sie es tut &#8211; aber sie kann nun ihre Bilder drehen und wenden, wie sie will; das Dargestellte ergibt sich in der Fl\u00e4che, auf der Ebene des Papiers und nicht mehr in einem Illusionsraum.<br \/>Doch zwischen den K\u00f6pfen, an den K\u00f6pfen ist Raum durchaus vorhanden, dann, wenn diese nicht nur linear umfahren, sondern plastisch herausgearbeitet scheinen. Plastizit\u00e4t &#8211; auch wenn sie allein mit Farben hervorgerufen wird, ist Raumdarstellung. Nicht zuletzt dann, wenn sich zwei und mehrere K\u00f6pfe auf einander Bezug nehmen, korrespondieren, auf einander zu reagieren scheinen.<\/p><p>Bei der Darstellung der Beziehung zwischen Fl\u00e4che und Raum in diesen Bil-dern darf die Weite des Wei\u00df als Grundfl\u00e4che nicht \u00fcbersehen werden. Das Wei\u00df um-rahmt gleichsam die Farbzeichnung, es gibt ihr eine Basis, die &#8211; das ist anders als im konventionellen Bild &#8211; nicht unten auf dem Rahmen aufliegt, sondern gleichsam ver-tikal in die Blatt- Tiefe hineinreicht.<\/p><p>In den Arbeiten dieser Ausstellung f\u00e4llt bei Fragen des Raumes auch auf, dass sie sich der Architektur anpassen. Nat\u00fcrlich kannte die K\u00fcnstlerin die Ma\u00dfe und konnte die Bildgr\u00fcnde entsprechend vorbereiten. Dass das aber m\u00f6glich war, zeigt die Offenheit, die Flexibilit\u00e4t der Kunst von Gisela Bartels. Selten kommen Zeichnung und Architektur zusammen &#8211; hier haben Sie ein Beispiel. Und die K\u00fcnstlerin geht noch einen Schritt weiter, indem sie auch die Farben der Architektur aufnimmt. Sie werden als Anregung f\u00fcr eigene Variationen oder Kompositionen genommen.<br \/>In einigen wenigen F\u00e4llen dient Schrift als ein Mittel der erbindung oder Trennung von Formen. An sich f\u00e4llt auf, dass die K\u00fcnstlerin zwar Signatur und Monatsdatum in die Komposition mit einbezieht und dabei das Unten eines Bildes fetlegt; aber sie gibt den Bildern keinen Titel, abgesehen von wenigen Ausnahmen. Dass bedeutet, dass sie Wert auf das Erfassen der Stimmung legt, aber keine inhaltlichen Zusammenh\u00e4nge herausstellen will, die die allgemeine Offenheit der Bilder einschr\u00e4nken k\u00f6nnten.<br \/>Auf diese Bilder lassen sich noch einige andere Begriffe aus der \u00c4sthetik anwenden, z.B. Musikalit\u00e4t. K\u00f6nnen wir die Gesamtkomposition mit dem Begriff &#8222;Klang&#8220; be-zeichnen, so wird diese selbst unterteilt in Erscheinungen wie Rhythmus, Ablauf oder wie Umschreibungen der Farben wie laut und leise. Klang ist das Zusammenwirken von mehreren T\u00f6nen wie in den Bildern von Lineamenten und Farben, die zusammen einen Eindruck provozieren. Dieser Eindruck mag bei mehreren Menschen verschie-den sein; es kommt nur auf die Tatsache an, dass der Klang einen Eindruck hinterl\u00e4\u00dft, der an Hand der Details dann doch als fr\u00f6hlich, heiter oder melancholisch gewertet werden kann.<\/p><p>Der Rhythmus der Bilder wird von den Gr\u00f6\u00dfen der Details bestimmt. Sie vari-ieren nat\u00fcrlich in jedem Werk, aber sie haben doch eine gewisse Ann\u00e4herung anei-nander, wodurch die Wiederkehr von \u00c4hnlichkeiten, die einen Rhythmus bestimmen, entsteht. Gisela Bartels&#8216; Bilder sind ungew\u00f6hnlich rhythmisch und musikalisch, und gerade die Offenheit der Konturen der Gesamtkomposition verst\u00e4rkt diesen Eindruck, dass es auch um einen musikalischen Eindruck geht. Dazu geh\u00f6rt das Neben- und das Gegeneinander, geh\u00f6ren Gleichklang und Kontraste. Die K\u00fcnstlerin arbeitet die Kon-traste nicht heraus, sie bevorzugt eine mildere Form der Zusammenstellung; dennoch sind diese Gegens\u00e4tze im Ausdruck der Gesichter und in der Verwendung einzelner Farben vorhanden. Damit wird das Musikalische unterstrichen, auch von der konsti-tuierenden Kompositionsweise des fortlaufenden nahezu unaufh\u00f6rlichen Begegnen mit \u00e4hnlichen Formen des Gesichtes oder Kopfes. Diese Kontinuit\u00e4t ist ein Element der Musik, ein zeitumfassendes Element, das so unmittelbar in der bildenden Kunst nicht ausgedr\u00fcckt wird.<\/p><p>Die Vorstellung, dass die Darstellung eine Kontinuit\u00e4t enth\u00e4lt, wie ich sie ange-deutet habe, bringt zwangsl\u00e4ufig den Begriff &#8222;Zeit&#8220; ins Spiel. Auch hier ist die einzel-ne Linie, sind die entstehenden Formen, sind die Gesichter unmittelbar Ausschnitte der Lebens- und Arbeitszeit der K\u00fcnstlerin, aber dar\u00fcber hinaus sichtbare Intervalle einer Zeitvorstellung, die den gesamten Arbeitsprozess als Ausdruck von Werden und Entwicklung versteht. Dieser Zeitbegriff hat einen Zug zum Ende, seine Endlichkeit macht die Vorstellung von Zeit \u00fcberhaupt erst aus &#8211; das ist das Charakteristische eines allgemeinen Zeitbegriffs.<\/p><p>Aber wir sollten uns bei den Arbeiten von Gisela Bartels nicht in den allgemei-nen \u00e4sthetischen Begriffen verlieren. Ihre Zeichnungen sind frei von modischen Ten-denzen. Sie sind Ergebnisse eines leidenschaftlichen Bem\u00fchens um Form, wie wir das nur von wenigen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern kennen. Dabei wird das Innere nach au\u00dfen gekehrt. Diese Spannung kann sich auf den Betrachter \u00fcbertragen.<br \/>Ich habe angedeutet, dass die Bilder inhaltlich ganz offen gehalten sind, dass sich ein Inhalt, abgesehen von der Formung und Auspr\u00e4gung der Details nicht als ein formu-lierbarer Begriff einstellen soll. Diese Offenheit ist nicht nur Ausdruck der eigenen Welt, aus der heraus die Ideen und Einf\u00e4lle dieser Zeichnungen kommen, sondern auch Sinnbild f\u00fcr die Art allt\u00e4glicher Kommunikation. Ich hatte mit dem Begriff der Kreativit\u00e4t begonnen, und komme zum Schlu\u00df auf den Begriff Kommunikation, der sich aus diesen Arbeiten definieren l\u00e4\u00dft.<\/p><p>Die Kompositionen selbst sind ein unaufh\u00f6rliches Fabulieren, ein Erz\u00e4hlen \u00fcber Formen und ihren M\u00f6glichkeiten, zueinander Verbindung aufzunehmen, was Kommunikation bedeutet. Darunter ist auch Austausch zu verstehen, denn zwischen den Details wird gegeben und genommen. Darunter ist auch Verwandlung zu verste-hen, der das einzelne Detail permanent unterworfen wird.<br \/>Gisela Bartels hat, wie diese Ausstellung zeigt, in einer bewundernswerten Kraftan-strengung ein gro\u00dfes Oeuvre voller Vielgestaltigkeit, Musikalit\u00e4t und Rhythmus ge-schaffen, das aus kleinzelliger Zusammensetzung die Vielfalt der menschlichen Ge-sellschaft vor Augen f\u00fchrt.<\/p><p>J\u00fcrgen Weichardt<br \/>2009<\/p><p>.<\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Vortrag von J\u00fcrgn Weichhardt Gisela Bartels Kreativit\u00e4t, m.D.u.H., ist eines der Zauberw\u00f6rter der gegenw\u00e4rtigen und auch der kommenden Epoche. Kreativit\u00e4t ist gefragt, weil sich manche Probleme nicht mehr auf konventionellem Wege l\u00f6sen lassen. 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